Einszweiundzwanzig vor dem Ende

Komödie von Matthieu Delaporte

Deutsch von Georg Holzer

Der schüchterne Bernhard hat in seinem Leben bisher wenig Glück und Erfüllung gefunden – keine Liebe, beruflich unzufrieden, auch ansonsten keine großen Ambitionen. Gerade als er am Fenster steht, um mit allem endgültig Schluss zu machen, klingelt es stürmisch an der Tür. Eine merkwürdige Gestalt mit Schnurrbart, Rollkragenpullover und einer Pistole in der Hand steht vor ihm. Offensichtlich hat Bernhards Entschluss bereits die übernatürliche Instanz zur »Abwicklung des Lebensendes«, den Tod persönlich, mobilisiert. Dieser hat sich allerdings im Stockwerk geirrt, und auch sonst scheint der Mann alles andere als ein Profi zu sein: Es ist sein erster Arbeitstag. Zwischen den beiden Widersachern entspinnt sich ein aberwitziger Dialog über Daseinsgründe und Motive und die immerwährende Anwesenheit des großen Unbekannten mitten im Leben.

Der 1971 geborene Theater- und Drehbuchautor Matthieu Delaporte ist bekannt für seine intelligenten und leichtfüßigen Komödien. Sensationserfolge feierte der Autor bereits mit »Der Vorname« und »Das Abschiedsdinner«. Sein neuestes Stück »Einszweiundzwanzig vor dem Ende«, 2022 uraufgeführt in Paris, pendelt zwischen Tragik und Komik, Drama und Persiflage. Es ist ein schwarzhumoriges Wortgefecht um Leben und Tod, bei dem man am Ende mehr darüber weiß, warum unser Dasein trotz aller Schmerzpunkte ein Geschenk ist.


Stückinfos

Premiere: 18.10.2024
Spielort: Rudolstadt, Schminkkasten


Mitwirkende

Regie: Matthias Thieme
Bühne und Kostüme: Heike Mondschein
Dramaturgie: Josephine Tietze

Bernhard: Johannes Geißer
Der Mann: Franz Gnauck
Clara: Clara Sindel


Termine

Premiere

Fr, 18.10.2024, 20:00 Uhr
Rudolstadt, Schminkkasten