8. Sinfoniekonzert

»Erhabenes und Ewiges« – Werke von Beethoven

- Programmänderung -

Ludwig van Beethoven: 5. Klavierkonzert Es-Dur op. 73 (1809) / 9. Sinfonie d-Moll op. 125 (1824)

Ludwig van Beethoven – Der erhabene Komponist der Wiener Klassik. Er selbst war stets von dem »Erhabenen« fasziniert. Dies ist auch in seinem großangelegten Klavierkonzert Nr. 5 zu hören. Wenige Jahre nach seiner Uraufführung im Jahr 1810 erhielt es den Titel »Emperor«. Das Kaiserlich-heroische darin bezieht sich auf den Gestus der Musik, nicht auf Napoleon, wie man vermuten könnte: Das Konzert wurde während der dramatischen Eroberung Wiens durch napoleonische Truppen im Jahr 1809 vollendet.

Solistin ist die junge Erfurterin Katharina Treutler. Sie konzertierte bereits mit dem London Symphony Orchestra, dem Tokyo Philharmonic Orchestra und dem Baltimore Symphony Orchestra.

Noch deutlicher allerdings hat sich mittlerweile Beethovens größtes Werk in die Ewigkeit eingebrannt: seine 9. Sinfonie. »Die Neunte« bescherte und beschert dem bereits ertaubten Beethoven als humanistisches Manifest über Schillers »Ode an die Freude« einen festen Platz auf den Konzertbühnen der Welt. Kaum eine Spielzeit geht vorüber, ohne dass man dieses erhabene Stück Weltengeist irgendwo erleben kann. Nun also auch im Meininger Hof in Saalfeld.

Gemeinsam mit dem Kammerchor der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und einem Quartett aus hochkarätigen Solisten bringen die Thüringer Symphoniker unter ihrem Chefdirigenten Oliver Weder Beethovens ewiges Meisterwerk auf die Bühne.


Stückinfos

Spieldauer: 2 h 15 min / inklusive Pause
Spielort: Saalfeld, Meininger Hof


Mitwirkende

Musikalische Leitung: Oliver Weder
Klavier: Katharina Treutler
Chor: Kammerchor der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Sopran: Zinzi Frohwein
Mezzosopran: Nadine Weissmann
Tenor: Michael Gniffke
Bariton: Uwe Schenker-Primus

Es spielen: Thüringer Symphoniker