3. Schlosskonzert

»Der Geist des 19. Jahrhunderts« — Werke von Elgar, Schubert und Bruch

Edward Elgar: Serenade für Streicher
Franz Schubert: Arpeggione-Sonate für Viola und Streicher / 7. Sinfonie h-Moll »Unvollendete«
Max Bruch: Konzert für Klarinette und Viola e-Moll

Nach Aufbruch riecht die Welt. Eine Epoche geht zu Ende. Franz Schuberts Lieder öffnen das Tor zur Romantik und sind bis heute der Inbegriff des romantischen Kunstliedes. Seine Instrumentalmusik vollzieht nur langsam den Übertritt aus der Klassik. Doch auch sie sollte mit seiner siebten und unvollendeten Sinfonie in einer neuen Epoche angekommen sein. Das war Schuberts Versuch, einen Gegenentwurf zum omnipräsenten Maß aller Dinge »Beethoven« zu vollführen. Einen anderen Übergang erlebte und prägte Edward Elgar, unter anderem mit seiner Serenade für Streicher in e-Moll. Das von Melancholie erfüllte Werk ist seine Hommage an die sich ihrem Ende zuneigende Epoche. Der Klang hochromantisch, elegisch und doch von einer Intensität und Reife, die den Ausgang der Romantik schon vorhersehen sollte. Gänzlich darin verhaftet blieb zeit seines Lebens der Komponist Max Bruch. Sein Konzert für Klarinette und Viola, ebenfalls in e-Moll, erfreut sich wachsender Beliebtheit.


Stückinfos

Spieldauer: 1 h 35 min / inklusive Pause


Mitwirkende

Viola: Ekaterina Tolpygo
Klarinette: Viktor Perchyk
Musikalische Leitung: Oliver Weder

Es spielen: Thüringer Symphoniker


Termine

Fr, 10.06.2022, 19:30 Uhr
Saalfeld, Schlosskapelle

Karten


Sa, 11.06.2022, 19:30 Uhr
Rudolstadt, Rokokosaal Heidecksburg

Karten