1. Schlosskonzert

Ihre Majestät, die Komponistin

Anna Amalia, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach: Ouvertüre des Singspiels »Erwin und Elmire«
Friedrich II. von Preußen: Konzert für Flöte, Streicher und Basso Continuo Nr. 3 C-Dur
Friedrich II. von Preußen: Sinfonie Nr. 3 D-Dur »Il Rè pastore«
Maria Antonia Walpurgis von Bayern: Opernsinfonia aus »Talestri, Regina delle Amazzoni«
Johann Joachim Quantz: Konzert für Flöte G-Dur

Wussten Sie, dass einige Fürsten des 18. Jahrhunderts nicht nur regierten, sondern auch komponierten? Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach, die Mutter des Goethe-Förderers Carl-August, gehört dazu. Von ihr erklingt im ersten Schlosskonzert der Thüringer Symphoniker die Ouvertüre zu ihrer Oper »Erwin und Elmire«. In Sachsen konnte die Kurfürstin Maria Antonia die Oper »Talestri, Königin der Amazonen« auf die Bühne bringen. Doch auch der politische Widersacher der Kurfürstin, Friedrich II. von Preußen, griff gern zum Notenblatt. Für seine Auftritte als Flötist in Sanssouci komponierte er sich selbst Flötenkonzerte oder bestellte sie sich bei seinem Lehrer Johann Joachim Quantz. Die mehrfach ausgezeichnete Flötistin Wally Hase wird mit je einem Konzert von adeligem Schüler und Lehrer auftreten.


Mitwirkende

Musikalische Leitung: Oliver Weder
Es spielen: Thüringer Symphoniker

Flöte: Wally Hase