2. Sinfoniekonzert

»Gigantentreffen in Wien« – Werke von Beethoven, Rossini, Mascagni und Bellini

Gioachino Rossini: Ouvertüre »La Cenerentola« (1817) und »Il turco in Italia« (1814) sowie Arien aus »La Cenerentola« und »Il barbiere di Siviglia«
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 (1799/1800)
Pietro Mascagni: Arie aus »L’amico Fritz«
Vincenzo Bellini: Arien aus »Adelson e Salvini« und »I Capuleti e i Montecchi«

Gäbe es einen Tempel der Musik, beanspruchten sämtliche Sinfonien Beethovens darin einen prominenten Platz. Nachdem er sich zunächst vielen anderen musikalischen Gattungen zugewandt hatte, schrieb Beethoven 29-jährig seine erste Sinfonie – sie wurde bereits bei der Uraufführung 1800 in Wien ein durchschlagender Erfolg. Voller Schönheit und Überraschungen komponiert, sind ihr noch die Vorbilder Mozart und Haydn anzumerken.

Gioachino Rossinis geheime Liebe war gutes Essen. Bevor er sich aus dem Musikle­ben zurückzog, um sich voll und ganz seiner zweiten Leidenschaft zu widmen, schuf er innerhalb kürzester Zeit knapp 40 Opern. »La Cenerentola« und »Der Barbier von Sevilla« gehören bis heute zu seinen meistgespielten. Beide stellte er in letzter Minute fertig, was laut Librettist Feretti bei den Beteiligten zu »Todesschweiß« und »blassen Stirnen« führte. Dennoch: Sie gerieten zu einem echten Triumph.
Die deutsch-italienische Mezzosopranistin Anna-Doris Capitelli ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin. Dort überzeugte sie mit einer atemberaubenden Interpretation von Rossinis Arie »Una voce poco fa«. Im Sinfoniekonzert präsentiert sich die junge Sängerin, die seit der Spielzeit 2017/2018 als Stipendiatin an der Mailänder Scala engagiert ist, mit den schönsten Arien des italienischen Operngenies.

Mitwirkende

Mezzosopran: Anna-Doris Capitelli
Musikalische Leitung: Ender Sakpinar