Neue Gesichter am Theater – Philipp Haase

Philipp Haase ist ab dieser Saison festes Mitglied unseres Ensembles. Davor arbeitete er bereits am Theater Anklam der Vorpommerschen Landesbühne. Seine 4-jährige Schauspielausbildung absolvierte er, nachdem er neun Jahre in Österreich lebte, an der Theater Akademie Vorpommern.

Philipp ist besonders auf »die Menschen, mit denen man zusammen arbeitet« gespannt. Allerdings war ihm das Theater Rudolstadt davor absolut nicht unbekannt. »Der Ruf des Rudolstädter Theaters ist wirklich sehr überregional«, betont Philipp amüsiert. »Herbert Olschok, der hier auch schon inszeniert hat (zuletzt das Sommertheater »Cyrano de Bergerac«), das ehemalige Ensemblemitglied Lisa Klabunde und Laura Bettinger, die an der gleichen Theaterakademie wie ich studiert haben«, weckten bei Philipp Haase ein gewisses Interesse an Rudolstadt, bevor er sich bewarb. Nun, frisch engagiert, freut er sich nun besonders auf die Inszenierung »Die Dreigroschenoper« von Bertolt Brecht, und »natürlich auch auf »Hamlet« in der Regie von Alejandro Quintana«, fügt Philipp begeistert hinzu.

Neben seiner Arbeit als Schauspieler genießt er gerne die Natur und auch das »körperliche Austoben an der frischen Luft, um den Kopf wieder frei zu bekommen«. Des Weiteren spielt er Gitarre und probiert sich zurzeit am E-Piano aus. »Ich bin mal gespannt, wie weit ich da komme«, lacht Philipp.

Theater und Film sind »schon lange große Leidenschaften« von ihm. Nach seinem Aufenthalt in Österreich nahm er erfolgreich am Casting eines »Low bis No Budget Films« eines Studenten aus Rostock teil. Dieser schaffte es, »verschiedenste Menschen jeglicher Herkunft« zusammen zu bringen. »Es hat in diesem sozialen Gefüge auf einmal keine Rolle mehr gespielt, wer man ist und wo man herkommt. Da habe ich nochmal einen riesigen Aufschwung bekommen und mich entschieden, in diese Richtung weiterzuarbeiten«, erklärt Philipp.

»Die Leute, die mir nahestehen und schönes Wetter, Sonne, Wärme«, das sind die Dinge, die er besonders gern hat, weniger dafür »Politikern, die immer wieder nur die gleichen Phrasen dreschen«. Passend zu seinem Namen kann man ihn, nach einem besonderen optischen Merkmal gefragt, an seinen »abstehenden, markanten Ohrläppchen erkennen«, antwortet Phillip lachend.

Das Gespräch führte Maria Seipold

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