MMM – Was bin ich?

Die beliebte Rateshow »Heiteres Beruferaten«

219 Berufe, 70 historische Stargäste, 70 Prominente aus Film und Fernsehen, Musik, Sport und Politik sowie mehr als 20.000 Zuschauer – das ist die Bilanz aus zehn Jahren »Heiteres Beruferaten«. Da möchte man meinen, wir haben schon alle(s) gesehen – jede noch so seltene, ausgefallene oder skurrile Möglichkeit des Broterwerbs. Doch weit gefehlt. Immer neue Berufe strömen auf den Arbeitsmarkt – wir spüren sie für unsere Zuschauer auf! Und graben im Fundus der alten. Interessant und unterhaltsam geht es in der neuen Spielzeit in die nächste Runde, führt Roberto Lembke alias Steffen Mensching als Moderator durch die Show. Immer an seiner Seite: die reizende Assistentin Mary Lou alias Anne Kies, sein schlagfertiges Rateteam und natürlich Thomas Voigt am Klavier. Freuen Sie sich auf ein weiteres Jahr mit überraschenden Stars, spannenden Berufen, bunten Schweinderln, roten Rosen und dem Gong!

Wenn auch Sie Gast unserer Veranstaltungsreihe »MMM« sein möchten, haben Sie jederzeit die Gelegenheit, sich an uns zu wenden. Wir freuen uns auf neugierige Berufskandidaten und inspirierende Vorschläge. Sie erreichen uns unter: (0 36 72) 4 50 22 00.


15.05.2019 / »Was bin ich?« (77) mit Jürgen Sparwasser

Bei der 77. Show von »MMM – Was bin ich?« tat sich das Rateteam lange schwer. Hier finden Sie die schönsten Bilder vom heiteren Beruferaten. Vor voll besetztem Haus moderierte Steffen Mensching alias Roberto Lembke, assistiert durch die hinreißende Mary Lou.

Polizist: Matthias Zacher
Pfarrerin: Christina Weigel
Bibliothekarin: Ines Slomian

Historischer Stargast: Freddie Mercury (Johannes Geißer)
Stargast: Jürgen Sparwasser
Rateteam: Charlotte Ronas, Karolin Berg, Benjamin Griebel, Hans Burkia
Mary Lou: Anne Kies
Roberto Lembke: Steffen Mensching
Klavier: Thomas Voigt

Im Kantinengespräch mit Jürgen Sparwasser

Wo kommen Sie gerade her?
Meine Frau und ich sind von Frankfurt kommend nach Jena gefahren, um zu schauen, was sich über die Jahre verändert hat. Die Städte wachsen überall. Gerade die Innenstadt hat es uns sehr angetan.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ich war noch nie in Rudolstadt. Die Region um Erfurt und Jena kenne ich sehr gut aus meiner aktiven Zeit als Fußballer. So weit südlich, wie heute, hat es mich noch nie innerhalb von Thüringen verschlagen.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Mir fiel auf, dass es, je näher ich dem Stadtkern kam, immer schöner wurde. Gerade bei Städten in den neuen Bundesländern ist doch der Leerstand in den Randgebieten auffällig. Vermutlich aus dem Grund, weil alle in die schöne Innenstadt wollen.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Die Zeit kann ich gut bei meiner Familie vergessen. Wenn ich im Alter von 70 Jahren auf mein Leben zurückschaue, macht mich das stolz. Wir hatten vor kürzlich goldene Hochzeit. In seiner Jugend dachte man, so was erreichen nur alte Knacker. Mittlerweile bin ich Uropa.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Im Bereich des Fußballs verärgert mich die Situation beim DFB. Es kann nicht sein, dass man innerhalb von zehn Jahren drei Präsidenten hat. Man schreibt sich Ehrenamt und Fairplay auf die Fahnen und selber fabriziert man Dinge, die die Leute an der Basis, die ehrenamtlichen Trainer und Betreuer, nicht mehr verstehen können. Das ist dann auch der Punkt, wo die Fans sich einschalten und ihren Unmut äußern, wobei ich jedoch die Gewalt entschieden ablehne.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Ich stehe ja immer noch als Trainer einer Fußballschule auf dem Rasen. Schon zu meiner aktiven Zeit hatte ich vor, anschließend im Kinder- und Jugendbereich zu arbeiten. Es gibt das Sprichwort „Kinderaugen lügen nie“. Wenn die Kinder einem nach dem Training mit glänzenden Augen anschauen, weiß man, dass man wohl ganz gute Arbeit gemacht hat.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Das ist schwierig. Da gibt es nicht wirklich herausragende Taten. Es sind vermutlich die kleinen Dinge, die man zusammen als gute Tat betrachten kann. Wenn die Kinder nach dem Training glücklich nachhause gehen, macht mich das sehr zufrieden.

Haben Sie ein Vorbild?
Als ich ein kleiner Junge war, meinte mein Onkel, ich solle mir doch mal den Uwe Seeler anschauen. Das war ein Kämpfertyp! Auf der technischen Seite probierte ich, mir viel von Pelé abzugucken. Aber so ein richtiges Vorbild hatte ich nicht.

Wofür würden Sie mitten in der Nacht aufstehen?
Da gibt es doch eine bekannte Antwort: Um die Welt zu retten, um jemandem eine Freude zu machen und um nicht ins Bett zu pinkeln. (lacht)

Das Gespräch führte René Stoof


20.03.2019 / »Was bin ich?« (76) mit Katrin Huß

Die 76. Ausgabe von »MMM-Was bin ich?« war wohl eine besondere. Kontrovers diskutierten der diesmalige Stargast Katrin Huß und Steffen Mensching alias Roberto Lembke über die Verantwortung von Journalisten und über die Hintergründe ihres Ausstiegs beim MDR.

Obstpresserin: Claudia Schneider
Schriftsteller: Christoph Schmitz-Scholemann
Skilehrer: Uwe Hutschenreuter
Historischer Stargast: Marilyn Monroe (Katrin Strocka)
Stargast: Katrin Huß

Rateteam: Charlotte Ronas, Laura Bettinger, Benjamin Griebel, Hans Burkia
Mary Lou: Anne Kies
Roberto Lembke: Steffen Mensching
Klavier: Thomas Voigt

Wo kommen Sie gerade her?
Ich bin aus der Nähe von Leipzig angereist. Ich lebe zwischen Wald und Seen im schönen Neuseenland. Außerdem bin ich schon etwas durch Rudolstadt geschlendert und überlegt was ich morgen noch unternehmen kann. Ich möchte sehr gerne die Heidecksburg besuchen und in den Musikladen gehen.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Als Kind war ich sehr oft mit meinen Eltern in der Region um Rudolstadt zelten.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Die Einbahnstraßen. Ich bin dreimal im Kreis gefahren, bis ich dann am Ziel war. Das war ziemlich verwirrend in dieser kleinen niedlichen Stadt.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Bei der Arbeit in meinem Garten. Wenn ich den Kompost umsetze oder Unkraut jäte, vergeht die Zeit wie im Fluge.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn Menschen unehrlich sind oder mich ungerecht behandeln werde ich ungemütlich. Ich kann viel in mich reinfressen, aber wenn dann der Kragen platzt, dann platzt er richtig.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich wollte als Kind Tierärztin werden. Mein Vater meinte jedoch zu mir, dass ich im Falle einer beruflichen Karriere als Veterinärin schlussendlich in der LPG landen würde und den dicken Kühen in den Hintern fassen müsste. Dann habe ich mir das nochmal überlegt und mich glücklicherweise für eine andere berufliche Laufbahn entschieden.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Als Journalistin liebe ich es viel unterwegs zu sein und immer wieder interessante und spannende Menschen kennenzulernen. Beim Yoga, meine weitere berufliche Tätigkeit, genieße ich es den Menschen dabei zu helfen sich zu entspannen.

Wenn Sie eine Sache auf der Welt ändern könnten, was wäre das?
Oh, da gibt es viel. Es gibt viel Kälte in unserer Gesellschaft. Die Menschen leben mehr in Angst als mit Liebe in ihrem Herzen. Ich würde mir wünschen, dass die Menschen wieder menschlicher werden.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Gestern erst habe ich jemanden in der Sparkasse beim Ausfüllen einer Überweisung geholfen, der die deutsche Sprache nicht so gut beherrschte.

Wofür würden Sie mitten in der Nacht aufstehen?
Auf alle Fälle und jederzeit für meinen Hund, für meine Eltern, Freunde und meine Nachbarn.

Das Gespräch führte René Stoof


06.02.2019 / »Was bin ich?« (75) mit der Echse (Michael Hatzius)

Die 75. Ausgabe von »MMM-Was bin ich?« brachte gleich zwei Jubiläen mit sich. Zum ersten Mal begrüßten wir einen Berufsgast zum wiederholten Male bei uns und der Stargast war von amphibischer Abstammung. Vor voll besetztem Haus moderierte Steffen Mensching alias Roberto Lembke, assistiert durch die hinreißende Mary Lou durch einen spannenden und unterhaltsamen Abend.

Erschrecker: Marco Sorrentino
Graphologin: Sulamith Samuleit
Sprengmeister: Martin Hopfe
Historischer Stargast: Frau Puppendoktor Pille (Marie Luise Stahl)
Stargast: Die Echse (Michael Hatzius)

Rateteam: Charlotte Ronas, Karolin Berg, Benjamin Griebel, Hans Burkia
Mary Lou: Anne Kies
Roberto Lembke: Steffen Mensching
Klavier: Thomas Voigt

Im Kantinengespräch mit Michael Hatzius

Wo kommen Sie gerade her?
Ich komme gerade aus dem Hotel Adler. Dort sah ich, dass bereits Johann Wolfgang von Goethe hier übernachtete. Ich bin dort also sehr gut aufgehoben. Man fühlt sich wie bei Freunden.

Waren Sie schon mal in Rudolstadt?
Leider nein. Ich habe aber in Erfurt mal ein Kasper-Stück gespielt, in dem Rudolstadt Thema war. Dabei kam Die Stadt jedoch nicht sehr gut weg. Doch völlig zu Unrecht, wie ich heute feststellen musste.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Ich bin mit dem Zug angereist. Bei jedem Umstieg wurden die Züge immer kleiner. Als ich dann hier war, überraschte es mich, wie gut und schnell doch alles zu Fuß zu erreichen ist. Ich fühlte mich gleich sehr wohl.

Wobei platzt Ihnen der Kragen?
Ich denke, ich bin relativ duldsam. Manchmal wünschte ich mir, ich hätte klarere Feindbilder.
Jedoch macht es mich sauer, wenn mir Dinge unterstellt werden, die ich definitiv nicht getan habe.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht Puppenspieler geworden wären?
Das hat so eine Absolutheit, dass es alternativlos war. Es hat mich schon immer auf die Bühne gezogen.

Was lieben Sie an Ihrem Beruf?
Es macht mir unheimlich viel Freude, meine Erfahrungen und Gedanken, die ich täglich sammle, auf der Bühne mitteilen zu können und das Publikum damit zu amüsieren.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich war heute an der Tankstelle mit meinen beiden kleinen Töchtern. Ich sagte, sie sollen doch bitte im Auto bleiben, während ich schnell bezahle. Ich war in Eile, doch sie wollten unbedingt mit. Und weil ich so ein guter Mensch bin, habe ich sie aus ihren Kindersitzen befreit und sie mit hereingenommen. Ich finde, das war schon sehr großmütig von mir. (lacht)

Haben Sie ein Vorbild?
Ich habe kein konkretes Vorbild, dennoch gibt es viele Berühmtheiten, zu denen ich aufgeschaut habe und die mich geprägt haben. Zum Beispiel Monty Python, Helge Schneider und Harpe Kerkeling.

Wofür würden Sie mitten in der Nacht aufstehen?
Auf jeden Fall für meine zwei Töchter. Ansonsten, wenn ich aufs Klo muss. Ich bin ja bald 40 Jahre alt. Da kommt das mittlerweile öfters vor.

Das Gespräch führte René Stoof


05.12.2018 / »Was bin ich?« (74) mit Linda Feller

Die 74. Ausgabe von »MMM-Was bin ich?« hatte so einiges zu bieten. Vor voll besetztem Haus moderierte Steffen Mensching alias Roberto Lembke, assistiert durch die hinreißende Mary Lou durch einen spannenden und unterhaltsamen Abend.

Piltzberater: Bernd Rudolph
Redenschreiberin: Dörte Hartung
Gartenzwergdesigner: Marco Sorrentino
Historischer Stargast: Neil Armstrong (Marcus Ostberg)
Stargast: Linda Feller

Rateteam: Charlotte Ronas, Ulrike Gronow, Benjamin Griebel, Hans Burkia
Mary Lou: Anne Kies
Roberto Lembke: Steffen Mensching
Klavier: Thomas Voigt

Im Kantinengespräch mit Linda Feller

Wo kommen Sie gerade her?
Ich komme gerade aus dem schönen Dresden. Dort lebe ich.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ja, schon mehrmals. Nach mittlerweile 34 Bühnenjahren war ich auch schön öfters im beschaulichen Rudolstadt.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Oh, das fällt mir sehr schwer. Ich glaube leider nie. Es wäre gut, wenn ich das könnte. Da ich so viel unterwegs bin, komme ich selten zu Ruhe.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Lügen macht mich total wild. Wenn jemand unwissend handelt und deswegen etwas schiefgeht, ist das nicht schlimm. Aber wenn mich jemand bewusst anlügt, platzt mir der Kragen.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Besonders liebe ich das Autogrammeschreiben nach meinen Konzerten. Ich fühle mich sehr geehrt, wenn Leute vor einem Konzert anstehen und sich dann nochmals in eine Schlange stellen, um ein Autogramm zu ergattern. Ich liebe den direkten Kontakt mit meinen Fans.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Am Montag war ich in Bad Segeberg. Dort hatte ich einen Auftritt, bei dem ich mit vielen tollen Kollegen, wie u.a. Carlo von Tiedemann, dem Politiker Wolfgang Bosbach und Gunther Emmerlich, Spenden für das ambulante Kinderhospiz „Die Muschel“ gesammelt habe.

Haben Sie ein Vorbild?
Ein konkretes Vorbild habe ich nicht. Ich habe aber sehr viel Respekt vor Menschen, die schwer arbeiten müssen, z. B. in der Pflege. In meinem Beruf bin ich ja viel auf der Autobahn unterwegs. Dort sehe ich oft die Straßenbauer, die einen verdammt harten Job haben. Größten Respekt habe ich auch vor alleinerziehenden Müttern.

Wofür würden Sie mitten in der Nacht aufstehen?
Für meine Familie, Freunde und nette Kollegen.

Das Gespräch führte René Stoof


17.10.2018 / »Was bin ich?« (73) mit Petra Zieger

Am Ende hielt es niemanden mehr auf den Sitzen. Die 73. Ausgabe von »MMM-Was bin ich?« rockte das Haus. Vor voll besetztem Haus moderierte Steffen Mensching alias Roberto Lembke, assistiert durch die hinreißende Mary Lou durch einen spannenden und unterhaltsamen Abend.

Dekorateurin: Mona Queck
Korkstudiobetreiberin: Heike Heynke-Möbius
Warm-Upper: Christian Oberfuchshuber
Historischer Stargast: Pythagoras (Johannes Arpe)
Stargast: Petra Zieger

Rateteam: Charlotte Ronas, Jochen Ganser, Benjamin Griebel, Hans Burkia
Mary Lou: Anne Kies
Roberto Lembke: Steffen Mensching
Klavier: Thomas Voigt

Im Kantinengespräch mit Petra Zieger

Wo kommen Sie gerade her?
Ich bin heute aus Berlin angereist, meine zweite Heimat nach Thüringen.

Waren Sie denn schon einmal in Rudolstadt?
Ja, wir sind 2012 beim Altstadtfest auf dem Marktplatz aufgetreten. Es war ein toller Auftritt. Ich kann mich erinnern, dass wir bestes Wetter hatten. Die Burg war beleuchtet und der Marktplatz platzte aus allen Nähten. Das war zu unserem 30-jährigen Band-Jubiläum. Mittlerweile sind es ja sogar schon 35 Jahre.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Als erstes fiel mir auf, dass es auch hier, wie wohl überall, viele Baustellen gibt. Ich finde es schade, dass ich auch deswegen nicht im Großen Haus des Theaters auftreten konnte. Viele sagten mir, dass das Haus wunderschön sein soll. Aber ich glaube, es wird noch schöner, wenn die Bauarbeiten beendet sind.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn ich bewusst nicht auf die Uhr schaue und zusammen mit meinem Mann einfach mal in den Tag hinein lebe. Dann gehen wir auch nicht ans Telefon und genießen die gemeinsamen Stunden.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Unprofessionalität, Unpünktlichkeit und Verlogenheit regen mich auf. Ich bin ja schon seit 40 Jahren im Musikgeschäft unterwegs, und da erlebt man so einiges. Wichtig ist mir, dass man miteinander offen und ehrlich umgeht.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich bin ja gelernte Schneiderin. Das war also damals zumindest der Weg, den ich eingeschlagen habe, bevor ich Gesang in Weimar studierte. Als Kind habe ich auch oft »Was bin ich?« mit Robert Lembke geschaut, und dort war in einer Show ein Pralinenhersteller. Da ich selbst sehr gerne Pralinen esse, dachte ich, das ist doch mein Traumberuf. Auch Dekorateurin hätte ich mir gut vorstellen können.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nein. Ich lasse vieles auf mich zukommen und mich vom Leben überraschen.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich probiere, jeden Tag etwas Gutes zu tun. Sei es auch nur ein Anruf bei meinen Verwandten oder Freunden, um zu hören, wie es ihnen geht. Ich bin sehr interessiert daran, dass es den Menschen in meinem Umfeld gut geht.

Was war das schönste Kompliment, das du jemals bekommen hast?
Da fällt es mir schwer mich festzulegen. Meine Fans sind so unfassbar herzlich. An ein Kompliment erinnere ich mich jedoch sehr gerne zurück. Ein 17 Jahre junges Mädchen sagte mal zu mir, wenn sie mal so alt ist wie ich, möchte sie auch so eine »coole Alte« sein.

Wofür würdest du mitten in der Nacht aufstehen?
Für jedes Familienmitglied, für jeden Freund und selbstverständlich für meinen Mann.

Das Gespräch führte René Stoof


27.09.2018 / »Was bin ich?« (72) mit Joachim Llambi

Diese Ausgabe von MMM wird in die Geschichte eingehen – nach zehn Jahren erstmals an einem Donnerstag – und nicht wie sonst am Mittwoch – schmissen Steffen Mensching alias Roberto Lembke samt Assistentin und Rateteam ihre witzige wie schräge und in jedem Fall äußerst turbulente Show.

Industriekletterer: Tommy Liebmann
Märchenerzähler: Andreas vom Rothenbarth
Samenhändlerin: Heike Janetzko
Historischer Stargast: Balu der Bär (Markus Seidensticker)
Stargast: Joachim Llambi

Rateteam: Charlotte Ronas, Ulrike Gronow, Benjamin Griebel, Hans Burkia
Mary Lou: Anne Kies
Roberto Lembke: Steffen Mensching
Klavier: Thomas Voigt

In der Theater-Bar mit Joachim Llambi

Wo kommen Sie gerade her?
Gerade komme ich aus Leipzig von einer Immobilien-Software-Konferenz, bei der ich durch die Veranstaltung moderierte.
Einen Katzensprung später war ich in Rudolstadt.

Waren Sie denn schon einmal hier?
Ich war schon zweimal in Rudolstadt. Am Autohaus Rinnetal wirkte ich als Juror bei einer Tanzveranstaltung mit und bewertete Tanzformationen unterschiedlichster Couleur.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn ich mit meiner lieben Frau in meiner begrenzten Freizeit gemütliche Stunden verbringe.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn Menschen nicht ehrlich zu mir sind, werde ich unerträglich.

Was lieben Sie an Ihrem Beruf?
Es macht unheimlich viel Spaß, Leute zu unterhalten und sie zum Lachen zu bringen. Ich denke, was alle Künstler auf der Bühne vereint ist der Wunsch, den Menschen glückliche Stunden zu bereiten.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Nach einem Auftritt bin ich auf meinem Heimweg nochmal umgedreht, weil ich vergessen hatte, einer älteren Dame ihr versprochenes Autogramm zu geben. Darüber hat sie sich riesig gefreut.

Wenn Sie eine Sache auf der Welt ändern könnten, was wäre das?
Das sind zwar die üblichen Floskeln, aber es stimmt einfach. Frieden und Gesundheit.

Haben Sie ein Vorbild?
Nein, ein Vorbild hatte ich nie. Weder früher, als ich selber noch aktiv tanzte, noch heute als Moderator.

Wofür würden Sie mitten in der Nacht aufstehen?
Für meine kleine Tochter.

Das Gespräch führte René Stoof


Die bisherigen Stargäste von »Was bin ich?«

Daniela Anschütz-Thoms, Caroline Beil, Alfred Biolek, Dieter Birr, Roberto Blanco, Jo Brauner, Uschi Brüning, Annekathrin Bürger, Dolly Buster, Arno Funke alias Dagobert, Chris Doerck, Peter Ducke, Christine Errath, Peter Escher, Klaus Feldmann, Linda Feller, Sven Fischer, Dagmar Frederic, Ute Freudenberg, Winfried Glatzeder, Ludwig Güttler, Gregor Gysi, Michael Hatzius (Die Echse), Guildo Horn, Katrin Huß, Bata Illic, Jörg Kachelmann, Andreas Kieling, Ulrich Kienzle, Dr. Birgit Klaubert, Michaela Koschak, Toni Krahl, Sebastian Krumbiegel, Tobias Künzel, Maria Lade, Joachim Llambi, Rainer Langhans, Wolfgang Lippert, Anna Mateur, Ulla Meinecke, Hans Meiser, Felix Meyer, Dirk Michaelis, Gojko Mitic, Axel Prahl, Bodo Ramelow, Helmut Recknagel, Ilja Richter, Henriette Richter-Röhl, Christina Rommel, Thomas Rühmann, Landolf Scherzer, Peter Schilling, Frank Schöbel, Gerhard Schöne, Reine Schöne, Friedrich Schorlemmer, Täve Schur, Jaecki Schwarz, Gaby Seyfert, Heide Simonis, Leni Statz, Reiner Süß, Lilo Wanders, Jürgen Walther, Franziska Weber, Madeleine Wehle, Hans-Eckardt Wenzel, Uschi Werner, Peter Wieland, Peter Sodann, Jens Weißflog, Marko Wolfram, Petra Zieger


Die bisherigen Berufsgäste von »Was bin ich?«

Akustiker, Ankerwickler, Apothekerin, Arbeitsvermittlerin, Architekt, Astronom, Atemtherapeutin, Augenoptikerin, Auktionator, Ausstellungskurator, Automatenfülltechnikerin, Autoschlosser, Autoverkäufer, Bademeister, Bäcker, Baggerfahrer, Ballettdirektorin, Bankdirektorin, Bankdirektor, Barista, Barkeeperin, Barthäklerin, Baumgutachterin, Bekleidungstechnikerin, Besamer, Bestatter, Bogenbauer, Böttchermeister, Boxtrainer, Braumeister, Briefträgerin, Buchbinder, Bürgermeister, Burghauptmann, Chemielaborantin, Choreografin, Clown, Croupier, Dachdeckermeisterin, Dekorateurin, Detektiv, Delfintrainerin, Dellendoktor, Dessousschneiderin, Diakon, Diätassistentin, Dildofee, Diplomingenieur Physik, Dirigent, Dramaturgin, Eismacher, Energieberater, Entgaser, Enotmologe (Insektenforscher), Ergotherapeutin, Erschrecker, Fahrlehrer, Fährmann, Falkner, Feengrottenführer, Feng Shui Berater, Fernfahrer, Feuerartistin, Feuerwehrmann, Feuerwerker, Filmvorführer, Finanzdezernent, Fleischer, Flirttrainerin, Florist, Flugzeugenteiser, Flugzeuglackierer, Fotografin, Försterin, Forensiker, Fregattenkapitän, Friseurin, Fußballschiedsrichterin, Fußballtrainerin, Fußpflegerin, Gartenzwergdesigner, Geigenbauer, Geodynamiker, Gerichtsvollzieher, Gesichtsweichteilrekonstrukteurin, Glasbläserin, Gleitschirmfluglehrerin, Glücksspielanbieter, Goldgräber, Graphologin, Grundschullehrerin, Gynäkologe, Hausmeister, Hebamme, Hersteller Indianer-Artefakte, Hochzeitsplanerin, Höhlenforscher, Hubschrauberpilot, Hundefriseurin, Hutmacherin/Modistin, Hypnotiseur, Illustratorin, Imkerin, Industriekletterer, Informatiker, Isolierer, Juwelier, Kanalreiniger, Kantor, Kettensägenkünstler, Kindergärtnerin, Klärwerker, Klempner, Klimaingenieurin, Köchin, König, Korbmacher, Korkstudiobetreiberin, Krankenschwester, Kräuterhexe, Kriminalhauptkomissarin, Kürschnerin, Lamaführerin, Landvermesser, Lehmbauerin, Leichenwäscherin, Lichtshowchoreograf, Linguist, Märchenerzähler, Marinemaler, Masseur, Maurer, Mediatorin, Meerjungfrau, Meteoritenjäger, Milbenkäser, Modedesigner, Mountainbike-Sicherheitstrainer, Mr. Thüringen, Müller, Müllfahrer, Museumspädagogin, Nageldesigner, Namensforscherin, Obstpresserin, Ofenbauer, Orchesterwart, Papierreißer, Parfumeur, Parkettverleger, Patentingenieur, Personalsachbearbeiterin, Pferdewirtin, Pflegedienstleisterin, Pharmareferentin, Physiker, Piercer, Pilzberater, Präparator, Präsenzkraft, Presserin, Pressesprecher, Professor für analytische Chemie, Psychiater, Puppen- und Bärendoktor, Puppenmacherin, Redenschreiberin,Referentin im Bundesministerium, Rekommandeurin, Reklame- und Leuchtschildhersteller, Restauratorin, Richterin, Samenhändlerin, Sandstrahler, Saunameister, Schäferin, Schauspielerin, Schausteller, Schmied, Schornsteinfegerin, Schriftsteller, Schuhmacher, Schwangerschaftskonfliktberaterin, Schweinezüchterin, Senfmüller, Sexualforscher, Skilehrer, Softwareentwicklerin, Soldatin, Souffleuse, Spielwarenverkäuferin, Spinner, Sprengmeister, Sprengstoffhundeführerin, Staatsanwalt, Stadionsprecher, Stadtführerin, Steinmetz, Stellmacher, Steuerberaterin, Straßenbahnfahrerin, Straßenmalerin, Stuntman, Talarschneiderin, Tanzlehrer, Tatortreiniger, Taucharchäologin, Taxifahrerin, Textilhanddrucker, Textilreinigerin, Thermometermontierer, Tierarzt, Tierpflegerin, Tierschutzaktivistin, Tierzahntechniker, Tischler, Tonmeister, Trainer für Trainer in der Erwachsenenbildung, Treppenliftmonteur, Trickfilmproduzent, TÜV-Gutachter, Unterglasurspritzerin, Verkäuferin für Fleisch- und Wurstwaren, Verleger, Villenforscherin, Vogelzüchterin, Volkshochschuldozentin, Vollzeitmutti, Wahlkreisbüroleiterin, Warm-Upper, Weichenwärter, Weltenbummler, Wünschelrutengänger, Wurmzüchter, Yogalehrerin, Zahnärztin, Zapfenpflücker, Zimmermädchen, Zirkusdirektorin, Zollfahnder, Zwei-Rad-Mechaniker


11.07.2018 / »Was bin ich?« (71) mit Anna Mateur

Kurz vor der Sommerpause begrüßten wir unsere Zuschauer zur mittlerweile 71. Ausgabe von »MMM-Was bin ich?«. Hier finden Sie die Bilder vom heiteren Beruferaten. In schönster Kulisse der Heidecksburg moderierte Steffen Mensching alias Roberto Lembke, assistiert durch die hinreißende Mary Lou.

Forensiker: Prof. Dr. Dirk Labudde
Fussballtrainerin: Bettina Stoof
Parfumeur: Uwe Herrich

Historischer Stargast: Herkules (Oliver Baesler)
Stargast: Anna Mateur
Rateteam: Charlotte Ronas, Ulrike Gronow, Benjamin Griebel, Hans Burkia
Mary Lou: Anne Kies
Roberto Lembke: Steffen Mensching
Klavier: Thomas Voigt

Im Kantinengespräch mit Anna Mateur

Wo kommen Sie gerade her?
Aus Dresden. Nein, eigentlich aus dem Hotel Adler in Rudolstadt. Und dazwischen war ich in meinem Auto.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ja. Zum Rudolstadt-Festival auf der Bühne der Heidecksburg

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Die Einbahnstraße und der Schlossaufgang Nr. 1. Dort war es aber sehr idyllisch. Ich hatte mich auf dem Weg zur Heidecksburg verfahren und wartete auf meine Abholung.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Zeichnen.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Da gibt es viel. Ich bin ja “Cholerisch-melancholisch”, wofür ich aber nichts kann. Das ist genetisch bedingt. Was mich aufregt, ist Dummheit an der Macht. Ich hoffe ja immer noch, dass ich irgendwelchen Falschmeldungen erliege, aber wenn man sich in der Welt umschaut, gruselt es mich, wenn ich solch emphatielose Leute, wie Donald Trump, Erdogan oder Viktor Orban an der Spitze eines Landes sehe.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Da gibt es viele Sachen. Grafikerin, Weltenbummlerin oder auch Eiskunstläuferin, obwohl ich noch nie auf dem Eis stand. Ich habe auch mal ein Schauspiel-Schnupperstudium gemacht.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich habe „meinem Mündel“ die Fußballschuhe von Christiano Ronaldo geschenkt.

Wo finden Sie Frieden?
Beim Zeichnen und bei Kindern. Bei schönen Landschaften und insbesondere am Meer komme ich zur Ruhe. Wasser allgemein ist mein Element. Ich bin auch gern am See oder einfach in der Badewanne.

Wofür würden Sie mitten in der Nacht aufstehen?
Für den Weltfrieden und für meine Freunde. Für die fahre ich auch mitten in der Nacht von Dresden nach Cottbus, um sie vom Bahnhof abzuholen, weil der letzte Zug weg war.

Das Gespräch führte René Stoof


16.05.2018 / »Was bin ich?« (70) mit Marko Wolfram

Die 70. Show von »MMM – Was bin ich?« fand am 16. Mai statt. Hier finden Sie die schönsten Bilder vom heiteren Beruferaten. Vor voll besetztem Haus moderierte Steffen Mensching alias Roberto Lembke, assistiert durch die hinreißende Mary Lou.

Tierschützerin: Anja Hägele
Choreografin: Ester Ambrosino
Florist: Frank Podlesak

Historischer Stargast: Telly Savalas (Jochen Ganser)
Stargast: Marko Wolfram
Rateteam: Charlotte Ronas, Beate Burkia, Benjamin Griebel, Hans Burkia
Mary Lou: Anne Kies
Roberto Lembke: Steffen Mensching
Klavier: Thomas Voigt

In der Theater-Bar mit Marko Wolfram

Was haben Sie heute gemacht?
Der Tag war gezeichnet von Konferenzen und Sitzungen, unter anderem in Erfurt.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn man am Computer sitzt und Texte schreibt, dann vergeht die Zeit wie im Flug.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn Menschen gedankenlos Entscheidungen treffen.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Wahrscheinlich wäre ich als Volkswirt im Finanzsektor angestellt.
Als kleiner Junge wollte ich immer zur See fahren. Durch die Wende bekam man aber die Möglichkeit, auch so in die Welt zu reisen, weshalb sich dieser Wunsch schlussendlich verflüchtigte.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Man kann viel gestalten, trotzt aller politischer Regeln, denen wir unterliegen. Es ist spannend, den Landkreis in allen Facetten kennenlernen zu dürfen.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Im Moment eigentlich nicht.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Für meine Gesundheit war meine letzte gute Tat, dass ich zum Männertag Sport getrieben habe. Ich bin mit meiner Frau 15 Kilometer gelaufen, ohne Alkohol.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Kinder sollen sich die Welt anschauen. Und sie sollten wissen, dass man sich auch anstrengen muss, will man gut ins Leben starten.

Wofür sind Sie dankbar?
Für das Leben, das wir hier in Deutschland führen dürfen.

Wenn Sie eine Sache auf der Welt ändern könnten, was wäre das?
Das kriegerische Gen der Menschen ausmerzen.

Haben Sie ein Vorbild?
Ein Professor an meiner Universität könnte man vielleicht als Vorbild bezeichnen. Ich fand es immer faszinierend, mit welcher Akribie er sich den Themen gewidmet hat.

Wo finden Sie Frieden?
Beim Spaziergang durch den Wald.

Wofür würden Sie mitten in der Nacht aufstehen?
Ich bin froh, wenn ich ausschlafen darf. Ansonsten natürlich für »Was bin ich?«.

Das Gespräch führte Lisa Stern


Mitwirkende

Roberto Lembke: Steffen Mensching
Mary Lou: Anne Kies
Musik: Thomas Voigt
Rateteam in wechselnder Besetzung: Hans Burkia, Charlotte Ronas, Benjamin Griebel, Katrin Strocka, Annika Rioux, Beate Burkia


Termine

Mi, 10.07.2019, 19:30 Uhr
Rudolstadt, Heidecksburg
Bustransfer

ausverkauftRestkarten ggf. an der Abendkasse