3. Sinfoniekonzert

»Tiefe Töne« – Werke von Huang, Rota und Brahms

An Lun Huang: »Flying Free in the Sky«
Nino Rota: »Divertimento Concertante« für Kontrabass und Orchester (1973)
Johannes Brahms: 2. Sinfonie D-Dur op. 73 (1877)

Solokonzerte für Kontrabass gibt es nur wenige. Selten kann man das Instrument in seiner vollen Klangvielfalt erleben. Das »Divertimento Concertante« für Kontrabass und Orchester des italienischen Komponisten Nino Rota, der vor allem durch seine Filmmusiken für Fellini, Coppola oder Visconti berühmt wurde, zeigt, dass nicht nur eine Menge Holz, sondern auch ein riesiges Klangspektrum in dem Instrument steckt. Dabei gibt sich das Größte unter den Streichinstrumenten alles andere als behäbig: Hochvirtuose Passagen wechseln mit expressiven Melodien.
Melodiöser Reichtum zeichnet ebenso Brahms’ Sinfonien aus. Während er bei seiner ersten Sinfonie noch mit Beethovens Schatten zu kämpfen hatte, ging ihm das Komponieren an der zweiten in der Sommerfrische am Wörthersee leicht von der Hand. »Die zweite Symphonie scheint wie die Sonne erwärmend auf Kenner und Laien, sie gehört allen, die sich nach guter Musik sehnen …«, schwärmte Musikkritikerpapst Eduard Hanslick nach der Uraufführung 1878 in der Neuen Freien Presse.–

Zu diesem Konzert begrüßen wir gleich zwei Gäste: Boguslaw Furtok, Solokontrabassist des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt, und Peng Liu, Musikdirektor und künstlerischer Leiter des chinesischen »Wuhan Philharmonic Orchestra«, der ein Stück aus seiner Heimat mitgebracht hat.
An-Lun Huangs Kompositionen werden weltweit aufgeführt. So gewann 1995 der spätere Starpianist Lang Lang mit einem von Huangs Stücken den ersten Preis beim Internationalen Tschaikowski-Jugend-Klavierwettbewerb.

 


Mitwirkende

Kontrabass: Boguslaw Furtok
Musikalische Leitung: James P. Liu