2. Schlosskonzert

»Madame, meine teure Tochter« — Werke von Mozart, Cherubini und Gluck

Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre und »Ecco il punto … Non più« aus »La Clemenza di Tito« / Ouvertüre und »Quando avran fine« aus »Idomeneo«
Luigi Cherubini: Ouvertüre aus »Medée« / »Marcia funebre« und »Conservate o Dei« aus »Ifigenia in Aulide«
Christoph Willibald Gluck: »Ô malheureuse Iphigenie« aus »Iphigenie en Tauride« / »Ronde des esprits bienheureux« und »Air vife« aus »Orphée et Eurydice« / »Adieu« aus »Iphigenie en Aulide«

Christoph Willibald Gluck war der neue Stern am Pariser Opernhimmel. Allein für seine Mäzenin, Marie Antoinette, Königin von Frankreich, komponierte er fünf Opern und bearbeitete drei frühere Bühnenwerke. Im zweiten Schlosskonzert der Thüringer Symphoniker sind berühmte Tänze aus »Orphée et Eurydice« und empfindsam-virtuose Sopranarien aus seinen »Iphigenie«-Opern zu hören. Am Abend des Ancien Regime war diese mythologische Heldin, die eher adeliger Spielball als Akteurin im Ringen um die Macht ist, besonders en vogue. Mit ständiger Überforderung und gewaltigem Erwartungsdruck hatte auch »Madame, teuere Tochter« zu kämpfen. Dies wird in Marie Antoinettes Briefwechsel mit ihrer Mutter, Kaiserin Maria Theresia, deutlich, aus dem zwei Schauspielerinnen Auszüge lesen.

Als Solistin des Konzerts konnte Josefine Göhmann gewonnen werden. Sie war bereits als versierter Koloratursopran in Cherubinis »Idalide« in Saalfeld zu erleben.


Mitwirkende

Musikalische Leitung: Peter Leipold

Sopran: Josefine Göhmann
Maria Theresia: Ulrike Gronow
Marie Antoinette: Kathrin Horodynski
Es spielen: Thüringer Symphoniker