Ursula Amberger

Ursula Amberger kommt aus einer Berliner Theaterfamilie. Ihre ersten Engagements führten die studierte Opernsängerin an die Theater in Stendal, Halberstadt und Magdeburg. 1967 kam sie ans Rudolstädter Theater, wo sie mit einem breiten Repertoire zu erleben war. Ursula Amberger sang u. a. Irmentraut in Lortzings »Waffenschmied«, Suzuki in Puccinis »Madama Butterfly« oder Frau Reich in »Die lustigen Weiber von Windsor« und zunehmend auch in Musicals, darunter Agnes in »I do, I do, das musikalische Himmelbett« oder Aldonza im Erfolgsmusical »Der Mann von La Mancha«.
Mitte der 1970er Jahre war Ursula Amberger Mitbegründerin der kleinen Spielstätte des Theaters Rudolstadt »Schminkkasten«, wo sie 1977 mit ihrem ersten »In drei Minuten« auftrat. In den folgenden Jahren feierte Ursula Amberger national und international Erfolge als Chansonnette, Kabarettistin und Diseuse und gewann mehrere Kleinkunstpreise. Dennoch blieb sie dem Theater Rudolstadt treu und gestaltete in den letzten Jahren zahlreiche Abende, die von Toni Steidl und später auch von Schauspielkapellmeister Thomas Voigt am Klavier begleitet wurden. Dazu zählen u. a. »Wie ein Fünfer mit Superzahl«, »Das war’s« und »Wer sich erinnert, lebt zweimal«. Darüber hinaus gehörte sie seit dem Beginn der Show »MMM – Was bin ich?« 2008 über viele Spiellzeiten lang fest zum Rateteam.