Ulrike Lenz


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Ulrike Lenz wurde 1967 in Berlin geboren. Sie studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin Theaterwissenschaften, Kulturwissenschaften und Europäische Ethnologie und an der Universität der Künste Berlin Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation. 1987 war sie Pressereferentin im Büro der Berliner Festtage. Bis 1993 leitete sie am Berliner Theater der Freundschaft / Carousseltheater den Besucherservice und absolvierte erste Regieassistenzen.

Eigene Dramaturgien übernahm sie ab 1995 als Gast an den Uckermärckischen Bühnen Schwedt. Seit 2000 war sie u. a. als Theaterpädagogin, Pressereferentin, Dramaturgin und Regiesseurin am Landestheater Eisenach und am Südthüringischen Staatstheater Meinigen tätig. Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 arbeitet sie als Theaterpädagogin am Theater Rudolstadt, wo sie auch bei den Produktionen des Theaterjugendclubs Regie führt.

2004 erhielt Ulrike Lenz für das Projekt „Voll auf der Rolle“ den Jugendkulturpreis der Stadt Eisenach. Für das Rahmenprogramm der Wanderausstellung „Anne Frank – Eine Geschichte für heute“ entwickelte sie die Projekte „Die Mädchen von Zimmer 28“  und „Salas Geheimnis“, die von der Konrad-Adenauer-Stiftung anlässlich des Holocaust-Gedenktages  nach Erfurt eingeladen wurden. Unter ihrer Regie entstanden mehr als 20 Inszenierungen, die auch zu den Jugendtheatertagen Salzburg und zum Treff Junges Theater Thüringen eingeladen wurden.

Für die Bühne dramatisierte sie Morton Rhue‘s „Asphalt Tribe“ (2007) sowie „Paulas Katze“ von Waltraud Lewin (2008).