Lena Spohn

Als Mitglied des Kinderchores der Staatsoper Stuttgart sammelte Lena Spohn (Mezzosopran) schon früh erste Bühnenerfahrung. Zunächst studierte sie Schulmusik mit Hauptfach Violine, sowie Philosophie in Stuttgart. Im Januar 2017 schloss sie den Bachelor Gesang an der HfMDK Stuttgart in den Klassen von Prof. Georg Nigl und Prof. Ulrike Sonntag mit Auszeichnung ab. Gefördert durch das Baden-Württemberg Stipendium absolvierte sie von September 2015 bis Juni 2016 am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris ein Studienjahr in der Klasse von Prof. Malcolm Walker. In Paris besuchte sie außerdem die Liedklasse von Anne le Bozec sowie die Barockinterpretationsklasse von Kenneth Weiss. Sie nahm an Meisterkursen u.a. bei Rita Dams, Hartmut Höll und Anna Bonitatibus teil und erhielt wichtige Impulse von Margreet Honig. Derzeit vervollständigt Lena Spohn ihre Ausbildung, gefördert durch das Deutschlandstipendium, im Master Operngesang bei Prof. Carola Guber in Leipzig. Lena Spohn ist Semifinalistin des Bundeswettbewerb Gesang 2018. Als Solistin im Konzert- und Liedfach war sie bereits mit dem Freiburger Oratorienchor, den Stuttgarter Choristen, Kurrende Tübingen, dem Kammerorchester Pforzheim und dem Figuralchor Stuttgart sowie im Rahmen des Festivals »Sommer in Stuttgart« / Musik der Jahrhunderte, der »Händelfestspiele Karlsruhe 2018« und der Konzertreihe »Solitude Soiréen« zu hören.

Bereits während des Studiums war sie in verschiedenen Opernproduktionen zu erleben: U.a. in der Rolle des »Piacere«, in »Rappresentatione di Anima et di Corpo«/»Die Fette Seele« von Emilio de Cavalieri/Klaus Lang, als »Eduige« in Händels »Rodelinda« im Stuttgarter Wilhelmatheater, als »Phädra« in D. Milhauds »L’abandon d’Ariadne« in der Rathausoper Konstanz und als »Emilia« in der Wiederentdeckung der Oper »Il cacciatore deluso« von N. Jommelli in Tübingen. Weitere Rollen sind »Hänsel« in Humperdincks »Hänsel und Gretel« im Rahmen der Staufer Festspiele (Cover), »Ausländische Sängerin/ Dame mit Hut« in Dominic Argentos »Postcard from Morocco« unter der Regie von Michael Höppner sowie die Titelrolle in Händels »Giulio Cesare in Egitto« unter der musikalischen Leitung von Matthias Foremny und Markus L. Frank am Anhaltischen Theater Dessau und am Theater Nordhausen.

Am Theater Rudolstadt sieht man sie in der Partie des »Enrico« in der Wiederentdeckung von L. Cherubinis »Idalide«.

 

Foto: Martin Sigmund