Elisabeth Degen


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Die Tochter des Schauspielers Michael Degen und der Malerin Sarah Eckel debütierte im Film 1986 in Wolf Gremms „Tödliche Liebe“ und spielte ein Jahr darauf an der Seite ihres Vaters in Orlando Lübberts „Die Kolonie“. Sie studierte Schauspiel an der Fritz-Kirchhoff-Schule in Berlin.

International bekannt wurde die vor allem am Theater mit Regisseuren wie Cordula Trantow und Volker Lechtenbrink arbeitende Schauspielerin 1999 mit der Rolle der Jüdin Lotte in Max Färberböcks „Aimée und Jaguar“. Die Erschießung der auf einer Straße flüchtenden Lotte durch einen Polizisten ist eine der erschütternden Szenen des Films. Im Fernsehen hatte Elisabeth Degen Gastrollen in Serien wie Edgar Reitz’ „Heimat 3“, „Sylvia – Eine Klasse für sich“, „Die Cleveren“, „Edel und Starck“, „Im Namen des Gesetzes“, „SOKO Kitzbühel“, „Soko Wismar“, „Da kommt Kalle“, „R.I.S. – Die Sprache der Toten“.

Immer wieder boten sich Gelegenheiten zusammen mit dem Vater zu arbeiten. So in dem beachteten Kurzfilm „Kriegerstock“ und kürzlich in dem Spielfilm „Winterjagd“.

Das Theater blieb bei aller Filmarbeit ihr künstlerisches Zuhause. Dazu gehören die Hamburger Kammerspiele, das Ernst-Deutsch-Theater, die Düsseldorfer Kammerspiele, die Berliner Tribüne und das Staatstheater Darmstadt. In der Vita finden sich beachtete Inszenierungen wie Anna Bergmanns „Mamma Medea“, Kai Wessels „In allen Ehren“, Albert Langs „16 Verletzte“, Henry Arnolds „Endstation Sehnsucht“. Zuletzt wirkte sie bei den Bad Hersfelder Festspielen mit.

Foto: Hannes Casparmuss