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Wir sind in der Sommerpause!

17.07.2017

Ab dem 23. August ist die Theaterkasse wieder für Sie geöffnet! In allen anderen Vorverkaufsstellen können Sie uneingeschränkt Karten erwerben.

Eine neue Bildergalerie ist online.

13.07.2017

»Was bin ich?« (64) mit Felix Meyer

Ein letztes Mal in dieser Spielzeit hieß es wieder »Was bin ich?«. Dieses Jahr waren wir mutig und sind auf der Burg geblieben, trotz der schlechten Prognose. Mit ein paar Regentropfen auf der Nase und viel Freude bei der Show geht auch diese Spielzeit langsam zu Ende. Mary Lou, Roberto Lembke und das ganze Rateteam waren trotz windiger Frische wieder unschlagbar.

Die  schönsten Bilder vom gestrigen Abend haben wir Ihnen hier zusammen getragen.

Kantinengespräch mit Felix Meyer

13.07.2017

Zur letzten MMM-Veranstaltung in dieser Spielzeit begrüßten wir den Sänger Felix Meyer. Vor seinem Auftritt trafen wir ihn zum Interview.

Was haben Sie heute gemacht?

Heute Morgen habe ich meine zwei Töchter in den Kindergarten und in die Schule gebracht. Anschließend bin ich in den Zug von Berlin nach Rudolstadt gestiegen. In Jena habe ich mir eine große Ballonmütze und eine rote Sonnenbrille aufgesetzt, um unerkannt in Rudolstadt einreisen zu können. Etwas später kam dann mein Gitarrist Erik Manouz dazu. Gemeinsam haben wir im Hotelzimmer ein kleines Studio eingerichtet und ein paar Ton-Aufnahmen gemacht.

 

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Sehr oft!

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Dass leider nicht so schönes Wetter ist, wie ich sonst in Rudolstadt gewohnt bin. Lustigerweise ist immer, wenn ich zum Rudolstadt-Festival gehe, strahlender Sonnenschein, fast zum Umfallen heiß.

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Beim Nachdenken.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Wenn mir der Kragen platzt, hat das in der Regel etwas mit Stress und Zeitdruck zu tun. Dann kann es schon passieren, dass ich sauer werde.

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Studiert habe ich eigentlich Fotografie. Wäre ich nicht zur Musik gekommen, würde ich wohl heute als Fotograf arbeiten.

 

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Dass ich durch die Musik mit so vielen Menschen zusammen sein kann. Als Fotograf ist man ja eher der einsame Wolf.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Nein, ich glaube, das wäre für den weiteren Verlauf unkontrollierbar. Wenn ich in der Vergangenheit irgendetwas wegnehmen und hinzufügen würde, wäre das Folgende doch alles anders. Ändern würde ich also im Grunde nichts, denn ich bin mit meinem Leben sehr zufrieden.

 

Wofür sind Sie dankbar?

Dafür, dass es mir so gut geht. Ich bin so unendlich dankbar, dass ich manchmal daran verzweifle. Wir haben so ein Glück, in diese Welt, in dieses Land geboren zu sein.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

Ich weiß nicht, ob das eine gute Tat ist. Immer wenn ich mal einen Gast habe und ich mitbekomme, er hat kein Geld, um sich meine CD, die er gerne haben möchte, leisten zu können, dann schenke ich sie ihm gern.

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

„So lange du mich noch an siehst, erzähle ich einfach weiter. Von Gärten und Bäumen, von Früchten und Leitern. Vom Küssen und Flüstern, vom „Scheiße“-Schreien und auch davon, nur eines neben anderen zu sein.“ Das sind die letzten Zeilen eines meiner Lieder, ich denke, das fasst es ganz gut zusammen. „Nur eines neben anderen zu sein.“ – dieser Satz ist für mich essenziell für die Situation, in der wir uns mit dieser Welt gerade befinden. Man sollte sich einfach nicht als Einzelner über die Massen erheben und die eigenen Bedürfnisse über die der anderen stellen.

 

Haben Sie ein Vorbild?

Nein, viele. Bei Musikern nehme ich mir Menschen zum Vorbild, die Texte schreiben und Musik machen, die mit etwas erzählen wollen und nicht einfach nur die üblichen Liebeslieder singen. Ich muss auch nicht unbedingt die Texte komplett verstehen. Es geht einfach um die Gefühle, die mir ein Künstler übermitteln will. Um ein paar wenige namentlich zu nennen: Jacques Brel, Rio Reiser, …

 

Was war das schönste Kompliment, das Sie jemals bekommen haben?

Einmal wurde in unser Gästebuch geschrieben: „Spielt doch mal in meinem Traum.“

 

Wenn Sie eine Sache auf der Welt ändern könnten, was wäre das?

Dass niemand mehr Hunger leiden muss. Es ist das Wichtigste, dass kein Mensch verhungern oder verdursten muss.

 

Wo finden Sie Frieden?

In der Welt, in der ich bis jetzt leben durfte. Bisher habe ich 41 Jahre Frieden erleben dürfen.

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

!!! MMM bleibt heute auf der Heidecksburg !!!

12.07.2017

Auch wenn die Wetterprognosen wenig rosig sind - wir bleiben heute mit dem "Heiteren Beruferaten" auf der Heidecksburg. Ziehen Sie sich warm an und packen Regenmäntel ein! Hoffen wir, der Wettergott ist uns gnädig.

MMM-Besucher, Achtung!

29.06.2017

Falls Sie unsere Veranstaltung am 12. Juli auf der Heidecksburg besuchen werden, dann zücken Sie bitte jetzt Ihre Eintrittskarte.

Und wenn sich dort, wo normalerweise die Sitzreihe und der Sitzplatz stehen müsste, eine gähnende Leere auftut, dann bitten wir Sie inständig, sich bei unserem Besucherservice unter 03672/422766 zu melden. Und noch eine dritte Bitte: Geben Sie diese Information auch an Ihre Bekannten weiter, damit vor dem Veranstaltungsabend schon möglichst viele Plätze zuweisen können. Vielen DANK!

NEU: Bus-Shuttle auf die Heidecksburg

28.06.2017

Das gibt's in diesem Jahr umsonst! Aufgrund der eingeschränkten Parkmöglichkeiten haben wir zum diesjährigen Sommertheater sowie zum "Heiteren Beruferaten", der Opern- und Operettengala und zum 3. Schlosskonzert (!) einen kostenlosen Bus-Shuttle eingerichtet.

Er pendelt vom Parkplatz Albert-Linder-Straße zur Heidecksburg und zurück. Abfahrt ist zu jeder Vorstellung jeweils eine Stunde bzw. 30 Minuten vor Beginn.

Caroline-Preis geht an "Die Nase"-Marcus Ostberg

26.06.2017

Der diesjährige Gewinner des »Caroline«-Preises heißt Marcus Ostberg. Ihn zeichnet bei weitem  mehr aus, als eine charakteristische Nase.

Für seine schauspielerischen Leistungen in Stücken wie »Die Bibel« oder »Dinner for One - Killer for Five« erhält er vom Theaterförderverein und der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt gestifteten und mit 1000 Euro dotierten Preis. Wir gratulieren ihm recht herzlich.

Vertragsver- längerung bis 2021

21.06.2017

Steffen Mensching bleibt bis 2021 Intendant und Geschäftsführer der Thüringer Landestheater und Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt GmbH.

Heute setzte der seit 2008 amtierende Theaterleiter seine Unterschrift unter die Vertragsverlängerung, die zuvor vom Aufsichtsrat in einer nichtöffentlichen Sitzung beschlossen wurde.

Mit Beginn der Spielzeit 2008/9 übernahm er das Zwei-Sparten-Theater in Rudolstadt, wo er neben seiner Tätigkeit als Intendant und Geschäftsführer das Haus auch als Stückautor, Übersetzer, Regisseur und Schauspieler maßgeblich prägte.